SFIA-Ansicht: A. Plan

A. Plan

Strategische Planung ITSP

Die Schaffung, Iteration und Pflege einer Strategie, um organisatorische Maßnahmen, Pläne und Ressourcen mit Geschäftszielen in Einklang zu bringen, und die Entwicklung von Plänen, um diese Strategie voranzutreiben und auszuführen. Die Zusammenarbeit mit den Stakeholdern, um das Strategiemanagement mithilfe von Zielen, Verantwortlichkeiten und Fortschrittsüberwachung zu kommunizieren und einzubetten.

Innovation INOV

Die Fähigkeit, Möglichkeiten, die Informations-, Kommunikations- und digitale Technologien bieten, zu erkennen, zu priorisieren, zu entwickeln und zu nutzen. Entwickelt und implementiert Prozesse, Werkzeuge und Infrastrukturen zur Unterstützung von Innovation. Bezieht interne und externe Gruppen, Mitarbeiter, Geschäftspartner, Kunden, Benutzer und andere Stakeholder in den Innovationsprozess mit ein. Den Innovationsprozess führen, überwachen und Berichte darüber erstellen.

Forschung RSCH

Die systematische Bildung neuen Wissens durch das Sammeln von Daten, Innovation, Experimentieren, Beurteilung und Verbreitung. Das Festlegen von Forschungszielen und der Methode, nach der die Forschung durchgeführt wird. Die aktive Teilnahme in einer Gruppe von Forschern; die formelle und informelle Kommunikation über digitale Medien, Konferenzen, Magazine, Bücher und Seminare.

Optimierung von Geschäftsprozessen BPRE

Die Erstellung von neuen und potenziell bahnbrechenden Ansätzen zur Durchführung von Geschäftsaktivitäten, um Geschäftsmöglichkeiten zu eröffnen; die Bereitstellung von neuen oder optimierten Produkten/Diensten oder die Optimierung von Lieferketten. Die Identifikation und Implementierung von Optimierungen der Geschäftstätigkeiten, ‑dienste und ‑modelle. Die Bewertung von Kosten und potenziellen Vorteilen der neuen Ansätze. Analyse und Design von Geschäftsprozessen zur Einführung und Nutzung von Technologien zur Optimierung der Unternehmensleistung. Die Entwicklung von Möglichkeiten zum Prozessmanagement des Unternehmens, um die geschäftliche Agilität und Reaktionsfähigkeit auf Veränderungen zu erhöhen.

Unternehmens- und Geschäftsstruktur STPL

Die Schaffung, Iteration und Pflege von Strukturen wie Unternehmens- und Geschäftsarchitekturen, welche die wichtigsten Prinzipien, Methoden und Modelle verkörpern, die den zukünftigen Zustand der Organisation beschreiben und ihre Entwicklung ermöglichen. Dies beinhaltet typischerweise die Interpretation der Geschäftsziele/Antriebsfaktoren, die Umsetzung der Geschäftsstrategie und ‑ziele in ein Betriebsmodell, die strategische Bewertung der derzeitigen Möglichkeiten, die Identifizierung erforderlicher Veränderungen an den Möglichkeiten und die Beschreibung der Beziehungen zwischen den Menschen, der Organisation, dem Service, dem Prozess, den Daten, der Information und der Technologie sowie der externen Umgebung. Der Architekturentwicklungsprozess unterstützt die Bildung von Einschränkungen, Standards und Leitprinzipien, die nötig sind für die Definition, Sicherung und Leitung der erforderlichen Entwicklung; dies fördert eine Veränderung in der Struktur, den Geschäftsprozessen, den Systemen und der Infrastruktur der Organisation, um einen vorhersehbaren Übergang zum beabsichtigten Zustand zu erzielen.

Überwachung aufstrebender Technologien EMRG

Die Identifikation neuer und aufstrebender Technologien, Produkte, Dienste, Methoden und Techniken. Die Bewertung ihrer Relevanz und ihrer potenziellen Auswirkungen (sowohl Bedrohungen als auch Möglichkeiten) auf geschäftliche Wegbereiter, Kosten, Leistung oder Nachhaltigkeit. Die Kommunikation von aufstrebenden Technologien und ihren Auswirkungen.

Netzwerkplanung NTPL

Die Erstellung und Wartung allgemeiner Netzwerkpläne zur Kommunikation von Daten, Sprache, Text und Bildern zur Unterstützung der Geschäftsstrategie der Organisation. Dies umfasst die Beteiligung an der Erstellung von Service Level Agreements und die Planung aller Aspekte der erforderlichen Infrastruktur für die Bereitstellung von Netzwerkdiensten zur Erfüllung dieser Vereinbarungen. Zur physischen Umsetzung gehören Kupferdraht-, Glasfaser-, Drahtlos- und andere Technologien.

Lösungsarchitektur ARCH

Das Design und die Kommunikation von übergreifenden Strukturen, die das Design und die Entwicklung integrierter Lösungen ermöglichen und anleiten, um derzeitigen und zukünftigen Geschäftsbedürfnissen gerecht zu werden. Zusätzlich zu technologischen Komponenten beinhaltet die Lösungsarchitektur Veränderungen in Dienst-, Prozess-, Organisations- und Betriebsmodellen. Die Bereitstellung umfassender Anleitungen zur Entwicklung und Änderung von Lösungskomponenten, um sicherzustellen, dass diese relevante Architekturen, Strategien, Richtlinien, Standards und Praktiken (einschließlich der Sicherheit) berücksichtigen und dass bestehende und geplante Lösungskomponenten miteinander kompatibel bleiben.

Portfoliomanagement POMG

Die Entwicklung und Anwendung eines systematischen Management-Frameworks zur Definition und Lieferung eines Portfolios von Programmen, Projekten und/oder laufenden Diensten zur Unterstützung spezifischer Unternehmensstrategien und Zielsetzungen. Dies beinhaltet die Implementierung einer strategischen Investitionsbewertung und von Entscheidungsfindungsprozessen, die auf einem klaren Verständnis von Kosten, Risiken, Abhängigkeitsverhältnissen und Auswirkungen auf bestehende Geschäftsaktivitäten beruhen und die Messung und objektive Bewertung potenzieller Änderungen und der zu realisierenden Vorteile ermöglichen. Die Priorisierung von Ressourcennutzung und zu implementierenden Änderungen. Die regelmäßige Überprüfung von Portfolios. Das Management der Service-Pipeline (vorgeschlagen oder in der Entwicklung), des Service-Katalogs (verfügbar oder bereit zur Herausgabe) und ehemaliger Services.

Geschäftsprozess-Modellierung BSMO

Die Herstellung abstrakter oder konkreter Darstellungen von realen Situationen in der Geschäftswelt oder in Spieltheorien, in traditionellen oder medienübergreifenden Applikationen zur Unterstützung der Kommunikation und Verständnis für bestehende, konzeptionelle oder vorgeschlagene Szenarien. Konzentriert sich in erster Linie auf die Darstellung von Prozessen, Rollen, Daten, Organisation und Zeit. Modelle können verwendet werden, um ein Thema unterschiedlich detailliert oder in Teilen darstellen zu können.

Entwicklung organisatorischer Fähigkeiten OCDV

Die Bereitstellung von Führungs-, Beratungs- und Umsetzungsunterstützung zur Beurteilung der organisatorischen Fähigkeiten und zur Identifizierung, Priorisierung und Umsetzung von Verbesserungen. Die Auswahl, Übernahme und Integration geeigneter Branchenframeworks und -modelle als Leitlinie für Verbesserungen. Der systematische Einsatz von Reifegradbewertungen, Metriken, Prozessdefinition, Prozessmanagement, Wiederholbarkeit und die Einführung geeigneter Techniken, Werkzeuge und Fähigkeiten. Die Bereitstellung einer integrierten Personal-, Prozess- und Technologielösung zur Verbesserung der Organisationsleistung im Einklang mit den strategischen Plänen und Zielen des Unternehmens. Der Umfang der Verbesserungen bezieht sich auf die Organisation, kann aber auch stark fokussiert sein, z.B. auf Softwareentwicklung, Systementwicklung, Projektabwicklung oder Serviceverbesserung.

Organisationsdesign und -implementierung ORDI

Die Planung, Gestaltung und Umsetzung einer integrierten Organisationsstruktur und -kultur mit Arbeitsplatzumgebung, Standorten, Rollenprofilen, Leistungsmessungen, Kompetenzen und Fähigkeiten. Die Erleichterung von Veränderungen, die notwendig sind, um sich an Veränderungen in Technologien, Gesellschaft, neuen Betriebsmodellen und Geschäftsprozessen anzupassen. Identifikation von Schlüsselmerkmalen der geforderten Kultur und wie diese umgesetzt bzw. verstärkt werden können, um die Leistungsfähigkeit der Organisation zu verbessern.

Systemdesign DESN

Das Design von Systemen, die den spezifizierten Anforderungen entsprechen, mit den vereinbarten Systemarchitekturen kompatibel sind und die Unternehmensstandards innerhalb der Grenzen von Leistung und Machbarkeit einhalten. Die Identifikation von Konzepten und deren Überführung in ein Design, das die Grundlage für den Systembau und die Überprüfung bildet. Das Design oder die Auswahl der Komponenten. Die Entwicklung eines vollständigen Sets von detaillierten Modellen, Eigenschaften und/oder Merkmalen, die in einer für die Implementierung geeigneten Form beschrieben werden. Die Übernahme und Anpassung von Lebenszyklusmodellen des Systemdesigns basierend auf dem Kontext der Arbeit und die geeignete Auswahl aus prädiktiven (planbaren) oder adaptiven (iterativen / agilen) Ansätzen.

Datenmodellierung und Design DTAN

Die Entwicklung von Modellen zur Darstellung und Kommunikation von Datenanforderungen und zum Verständnis ihrer Datenbestände und der Beziehungen zwischen realen Entitäten. Untersuchung, Analyse und Scoping von Datenanforderungen zur Unterstützung der Entwicklung von Softwaresystemen, Datenintegration und Datenbeschaffung. Die Iteration, Überprüfung und Pflege von Datenanforderungen und Datenmodellen.

Hardware-Design HWDE

Die Vorgabe und das Design von Computer- und Kommunikationsausrüstung (wie z.B. Halbleiter-Prozessoren, HCP-Architekturen und DSP- und Grafikprozessoren-Chips), üblicherweise zur Integration oder Einbindung in eine IT-Infrastruktur oder ein Netzwerk. Die Identifizierung von Konzepten und deren Umsetzung in ein implementierbares Design. Die Auswahl und Einbindung oder das Design und die Entwicklung von Prototypen-Komponenten. Die Einhaltung von Industriestandards, einschließlich Kompatibilität, Sicherheit und Nachhaltigkeit.

Servicelevel-Management SLMO

Die Planung, Implementierung, Steuerung, Überwachung und Prüfung der Bereitstellung von Services zur Erfüllung von Kundenanforderungen. Dies umfasst die Verhandlung, Implementierung und Überwachung von Service Level Agreements und das laufende Management von Betriebseinrichtungen zur Bereitstellung der erforderlichen Servicelevels und laufenden, sowie proaktiven Verbesserung der geleisteten Services und Nachhaltigkeitsziele.

Produkt-Management PROD

Das aktive Management von Produkten oder Dienstleistungen während des gesamten Lebenszyklus (von der Erstellung bis zur Außerbetriebnahme), um auf Marktchancen und Kunden- / Nutzerbedürfnisse einzugehen und den größtmöglichen Wert für das Unternehmen zu generieren. Die Übernahme und Anpassung von Produktentwicklungsmodellen basierend auf dem Kontext der Arbeit und die geeignete Auswahl von vorausschauenden (plangetriebenen) oder adaptiven (iterativen / agilen) Ansätzen.