SFIA-Ansicht: Data Governance-Fähigkeiten

Data Governance-Fähigkeiten

Die Fähigkeiten, die erforderlich sind, um Datenmanagementpraktiken an den organisatorischen Zweck anzupassen, durch die Entwicklung und Umsetzung wirksamer Strategien, Politiken und Verfahren.

Informationsmanagement IRMG

Die generelle Verantwortung dafür, wie alle Arten von Informationen, strukturiert und unstrukturiert, intern oder extern erstellt, zur Unterstützung von Entscheidungsfindung, Geschäftsprozessen und digitalen Diensten genutzt werden. Dies umfasst die Entwicklung und Förderung der Strategie und Richtlinien für das Design von Informationsstrukturen und Taxonomien sowie die Festlegung von Richtlinien für die Beschaffung und Wartung von Dateninhalten. Es umfasst darüber hinaus die Entwicklung von Richtlinien, Verfahren, Arbeitspraktiken und Schulungen, welche die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen zur Regelung aller Aspekte der Aufbewahrung, Verwendung und Offenlegung von Daten fördern.

Strategische Planung ITSP

Die Schaffung, Iteration und Pflege einer Strategie, um organisatorische Maßnahmen, Pläne und Ressourcen mit Geschäftszielen in Einklang zu bringen, und die Entwicklung von Plänen, um diese Strategie voranzutreiben und auszuführen. Die Zusammenarbeit mit den Stakeholdern, um das Strategiemanagement mithilfe von Zielen, Verantwortlichkeiten und Fortschrittsüberwachung zu kommunizieren und einzubetten.

Unternehmens IT‑Governance GOVN

Die Festlegung und Überwachung der Vorgehensweise einer Organisation bei der Verwendung von Informationssystemen, digitalen Diensten und zugehörigen Technologien in Übereinstimmung mit den Bedürfnissen der wichtigsten Stakeholder der Organisation und den allgemeinen organisatorischen Anforderungen an die Unternehmensführung. Die Entschlossenheit und Verantwortlichkeit für die Beurteilung von derzeitigen und zukünftigen Anforderungen, die Leitung der Planung für Angebot und Nachfrage bezüglich dieser Dienste, die Qualität, Merkmale und Ebene von IT‑Diensten und für die Überwachung der Einhaltung von Verpflichtungen (einschließlich behördlichen, gesetzlichen, kontrollbezogenen und anderen Standards) zur Gewährleistung eines positiven Beitrags der IT zu den Unternehmenszielen.

Koordination von Informationssystemen ISCO

Typischerweise in einer großen Organisation, in der die Informationsstrategiefunktion an autonome Einheiten übertragen wird, oder innerhalb der Zusammenarbeit von ansonsten unabhängigen Organisationen. Die Koordination von informationsstrategischen Angelegenheiten, bei denen die Vereinbarung einer gemeinsamen Strategie (z. B. gemeinsame Dienste) der Organisation von Nutzen sein kann.

Datenmanagement DATM

Die Verwaltung von Praktiken und Prozessen zur Sicherstellung von Qualität, Integrität, Sicherheit und Verfügbarkeit aller Arten von Daten und Datenstrukturen, welche die Informationen der Organisation ausmachen. Die Verwaltung von Daten und Informationen in allen entsprechenden Formen und die Analyse von Informationsstrukturen (einschließlich logischer Analyse von Taxonomien, Daten und Metadaten). Die Entwicklung innovativer Methoden, um die Datenbestände der Organisation zu verwalten.

Informationssicherung INAS

Die Sicherung der Integrität, Verfügbarkeit, Authentizität, Nachweisbarkeit und Vertraulichkeit von Informationen und Daten während der Speicherung und Übertragung. Pragmatisches und kosteneffizientes Risikomanagement, um das Vertrauen der Stakeholder zu gewährleisten.

Unternehmens- und Geschäftsstruktur STPL

Die Schaffung, Iteration und Pflege von Strukturen wie Unternehmens- und Geschäftsarchitekturen, welche die wichtigsten Prinzipien, Methoden und Modelle verkörpern, die den zukünftigen Zustand der Organisation beschreiben und ihre Entwicklung ermöglichen. Dies beinhaltet typischerweise die Interpretation der Geschäftsziele/Antriebsfaktoren, die Umsetzung der Geschäftsstrategie und ‑ziele in ein Betriebsmodell, die strategische Bewertung der derzeitigen Möglichkeiten, die Identifizierung erforderlicher Veränderungen an den Möglichkeiten und die Beschreibung der Beziehungen zwischen den Menschen, der Organisation, dem Service, dem Prozess, den Daten, der Information und der Technologie sowie der externen Umgebung. Der Architekturentwicklungsprozess unterstützt die Bildung von Einschränkungen, Standards und Leitprinzipien, die nötig sind für die Definition, Sicherung und Leitung der erforderlichen Entwicklung; dies fördert eine Veränderung in der Struktur, den Geschäftsprozessen, den Systemen und der Infrastruktur der Organisation, um einen vorhersehbaren Übergang zum beabsichtigten Zustand zu erzielen.

Beziehungsmanagement RLMT

Die systematische Identifikation, Analyse, Steuerung, Überwachung und Verbesserung von Stakeholder-Beziehungen, um gegenseitig vorteilhafte Ergebnisse zu erzielen und zu verbessern. Gewinnt Engagement durch Beratung und Berücksichtigung der Auswirkungen. Entwicklung des zu verwendenden Beziehungsmanagement-Ansatzes, einschließlich Rollen und Verantwortlichkeiten, Governance, Richtlinien, Prozesse und Werkzeuge sowie unterstützender Mechanismen. Verbindet auf kreative Weise formelle und informelle Kommunikationskanäle, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen.